Vorgehen für Betriebe

Was bedeutet es, wenn in Ihrem Betrieb ein COVID19-Verdachtsfall auftritt?

Die/der MitarbeiterIn mit COVID19-Krankheitssymptomen muss zuhause bleiben und wird mittels Nasen-Rachen-Abstrich getestet.

  • Die Gesundheitsbehörde bespricht mit dem Betrieb das weitere Vorgehen unter Berücksichtigung von Arbeitsbedingungen und örtlichen Gegebenheiten:
    • Enge Kontaktpersonen des Verdachtsfalls können weiter arbeiten, sollten aber den Kontakt zu KollegInnen reduzieren (kein Arbeiten mit knappem Abstand, Aufenthalt im Sozialraum nur mit Abstand und idealerweise bei geöffneten Fenstern, auf gemeinsames Mittagessen verzichten, auf Baustellen Mittagessen idealerweise im Freien und nicht im Container)
    • Kontaktpersonen sollen auch in der Freizeit nicht zwingende Kontakte vermeiden, bis das Ergebnis vorliegt (z.B. keine Freunde einladen/besuchen, nicht auf Sportplatz oder ins Schwimmbad gehen, keine Familienfeiern/Geburtstagsfeiern besuchen, keine Lokalbesuche, größere Menschenansammlungen meiden – Spaziergänge alleine oder kurze Einkäufe mit Mund-Nasen-Schutz sind möglich).
    • Ist das Ergebnis beim Verdachtsfall positiv, dann werden die engen Kontaktpersonen für 14 Tage nach dem letzten Kontakt zum Krankheitsfall abgesondert (kein Verlassen der Wohnung!). In diesem Fall nimmt die Gesundheitsbehörde mit Ihnen Kontakt auf und leitet einen Test in die Wege.