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Infos für Eltern

Hier informieren wir Sie über die Auswirkungen von Corona auf Kindergärten, Schulen und außerschulische Betreuungsangebote in Wien. Sie finden hier außerdem Tipps, wie Sie mit Ihren Kindern über das Coronavirus sprechen können.

Allgemeine Fragen

Ist das Coronavirus für Kinder gefährlich?

Alle Menschen können sich anstecken, auch Kinder. Bei jungen und gesunden Menschen verläuft die Krankheit meistens mild. Sie spielen auch bei der Weitergabe des Virus eine vermutlich geringere Rolle. Dennoch sind vor allem ältere und kranke Menschen im Umfeld gefährdet.

Wie erkläre ich meinem Kind das Coronavirus und wie wir uns schützen können?

Ein kurzes Video hilft dabei, mit Kindern über das Coronavirus und die notwendigen Schutzmaßnahmen zu reden.

Wie wirken sich die Ausgangsbeschränkungen auf die Aufsichtspflichten aus? Wohin darf ich meine Kinder mitnehmen? Wer darf uns besuchen?

Wenn Sie minderjährige Kinder haben, gibt es Ausnahmen von den Kontakteinschränkungen. Erlaubt ist beispielsweise die Aufsicht der Kinder durch die Großeltern, aber auch durch Tagesmütter oder Babysitter. Auch bei Besuchen bei Freunden oder Eltern dürfen Sie als aufsichtsplichtiger Elternteil Ihre minderjährigen Kinder mitnehmen.

Details zu den Ausgangsbeschränkungen  finden Sie unter Auswirkungen auf das öffentliche Leben

Wohin können sich Familien, Kinder und Jugendliche, aber auch Bildungseinrichtungen wenden, wenn es Fragen oder Probleme gibt?

Bei Fragen, Sorgen, Konflikten und Krisen in Familien bietet das Servicetelefon der Wiener Kinder- und Jugendhilfe unter 01/4000-8011 von Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, telefonische Beratung. Es ist der zentrale Wegweiser durch das Angebot der Wiener Kinder- und Jugendhilfe. AnruferInnen werden an die richtigen Stellen vermittelt und können auch auf Wunsch anonym bleiben. Es stehen BeraterInnen aus dem Bereich der Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Psychologie und Rechtsvertretung zur Verfügung. Alle Familien, Kinder und Jugendliche sowie KooperationspartnerInnen können sich an das Servicetelefon wenden.

Für schulische bzw. pädagogische Fragen hat die Bildungsdirektion eine eigene Corona-Hotline für Schülerinnen und Schüler, LehrerInnen und Eltern eingerichtet: 01 52 525 – 77 109 (Montag bis Freitag von 7.30 bis 15.30 Uhr).

Wenn Sie Unterstützung zur Bewältigung der herausfordernden Situation brauchen, wenden Sie sich an die schulpsychologische Bildungsberatung unter 01 52 525-77 505 (Montag bis Freitag 8 bis 15.30 Uhr) oder – in Akutsituationen – an die Telefonhotline Rat auf Draht unter 147 (rund um die Uhr).

Eltern von Kindergartenkindern, Kindergarten-MitarbeiterInnen, Tagesmütter und -väter sowie Trägerorganisationen, also Verantwortliche für Kindergärten, Horte, oder Kindergruppen können sich an die Wiener Kindergärten Corona-Hotline wenden: 01/90 141 (Montag bis Freitag von 7.30 bis 18 Uhr).

Bildungsministerium:

  • Corona-Hotline: 0800 21 65 95 (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr)
  • BürgerInnen-Service: 0800 20 56 76 (Montag bis Freitag von 9 bis 16.00 Uhr)
Gibt es finanzielle Unterstützung für Familien in Not?

Familien, die durch die Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, werden unterstützt. Dafür wurde der Corona-Familienhärteausgleich aus dem Familienlastenausgleichsfonds geschaffen.

Seit 15. April 2020 kann eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärteausgleich unter bestimmten Voraussetzungen beantragt werden. Alle Informationen sowie das Antragsformular unter  https://www.bmafj.gv.at

Fragen zu Schulen

Was bedeutet der "Lockdown" für den Schulunterricht?

Von 17. November bis 6. Dezember 2020 findet an den Schulen (Volksschule, Mittelschule, AHS und Polytechnische Schule) nur mehr ein eingeschränkter Betrieb mit Lernbegleitung statt („Lockdown“). Der Unterricht wird nur mehr über Fernunterricht (Distance Learning) abgewickelt. Lehrfächerverteilung und Lehrverpflichtungen bleiben grundsätzlich unverändert aufrecht. Schularbeiten können verschoben oder abgesagt werden.

In Sonderschulen findet weiterhin Präsenzunterricht statt.

Alle Kinder und Jugendlichen, die zu Hause betreut werden können und keinen speziellen Förderbedarf haben, sollen zu Hause bleiben.

MNS-Pflicht

Alle Personen, die sich im Schulgebäude aufhalten, müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In Volks- und Sonderschulen gilt das nur außerhalb der Klassen- und Gruppenräume.

Weitere Informationen: Hygienemaßnahmen in Bildungseinrichtungen

Können Schülerinnen und Schüler weiterhin in die Schule kommen?

Die Schulen stehen in der Zeit des Lockdowns weiterhin für pädagogische Betreuung und Unterweisung offen. Das Angebot richtet sich vor allen an:

  • Kinder, die zu Hause keinen geeigneten Platz zum Lernen haben.
  • Kinder, deren Eltern berufstätig sind.
  • Schülerinnen und Schüler mit speziellem Förderbedarf, damit sie nicht den Anschluss an die Klasse verlieren.

In den Schulen sollen unter Einhaltung der Hygienestandards Lernstationen eingerichtet werden, an denen in Kleingruppen mit pädagogischer Unterstützung gearbeitet werden kann (Bearbeitung von Aufgaben, Vertiefung von Stoff usw.).

Sobald ein Kind Anzeichen von Krankheit aufweist, darf es nicht in die Schule kommen.

Wann darf mein Kind nicht in die Schule? Darf mein Kind mit Schnupfen in die Schule gehen, wenn es ansonsten gesund wirkt?

Es gilt grundsätzlich, unabhängig von Corona, dass kranke Kinder nicht in die Schule kommen dürfen. Der Schutz aller Kinder und MitarbeiterInnen ist besonders wichtig.

Eine mögliche Erkrankung eines Kindes sollte medizinisch abgeklärt werden. Wenn Ihr Kind mehrmals niest, einmal hustet oder eine leicht rinnende Nase ohne sonstige Symptome hat, müssen Sie das noch nicht abklären lassen. Wenn Ihr Kind aber starke Beschwerden hat und dem Gruppengeschehen nicht folgen kann, was auch ein „normaler“ Schnupfen verursachen kann, soll sich das Kind zu Hause in Ruhe erholen.

Was mache ich, wenn mein Kind typische Corona-Symptome hat?

Typische Symptome sind Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit und plötzlicher Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinnes, für die es keine andere Erklärung gibt.

Wenn Ihr Kind mehrmals niest, einmal hustet oder eine leicht rinnende Nase ohne sonstige Symptome hat, müssen Sie das noch nicht abklären lassen.

Bei Auftreten der für Corona typischen Symptome, schicken Sie Ihr Kind bitte nicht in die Schule, sondern melden Sie es dort wie gewohnt krank.

Rufen Sie bei der Gesundheitsnummer 1450 an. Im Gespräch werden die Symptome abgeklärt und es wird entschieden, ob ein Corona-Test durchgeführt werden soll.

1450 hat einen Corona-Test für mein Kind veranlasst. Was muss ich jetzt tun?

Informieren Sie die Schulleitung darüber, dass Ihr Kind als Verdachtsfall gilt.

Wenn das Testergebnis negativ ist, darf Ihr Kind wieder in die Schule gehen. Voraussetzung ist, dass es ihm gesundheitlich wieder besser geht und es auch keinen Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hat. Informieren Sie bitte die Schule über das Testergebnis.

Wenn das Testergebnis positiv ist, ist Ihr Kind ein bestätigter Corona-Fall. Informieren Sie bitte die Schule umgehend über das positive Testergebnis.

Ihr Kind muss jedenfalls 10 Tage in Heimquarantäne. Genauere Details zum weiteren Vorgehen erhalten Sie von der Gesundheitsbehörde.

Mein Kind hat Symptome und ein Test wurde veranlasst. Was muss ich für Geschwisterkinder im gleichen Haushalt beachten?

Wenn 1450 einen Test veranlasst hat, dürfen die Geschwisterkinder bis zum Vorliegen des Testergebnisses weiter in die Bildungseinrichtung gehen, solange sie selbst keine Symptome haben.

Sobald ein Geschwisterkind Symptome entwickelt, darf es nicht mehr in die Bildungseinrichtung gehen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an 1450.

Bei positivem Ergebnis für das Kind mit Symptomen müssen Geschwisterkinder in der Regel als Kontaktpersonen in Heimquarantäne.

Ist eine strikte Absonderung vom positiv getesteten Kind nicht möglich, dauert die Quarantäne für die Kontaktpersonen im selben Haushalt 14 Tage. Ist eine strikte Absonderung möglich, dauert die Absonderung bis 10 Tage nach dem letzten Kontakt zum positiv getesteten Kind.

Ein Test für Geschwisterkinder ist nur bei Auftreten von Symptomen wie Atemnot, Kurzatmigkeit, Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Geruchs-/Geschmacksverlust mit und ohne Fieber erforderlich. Wenden Sie sich bitte sofort an 1450.

Mein Kind ist positiv getestet. Was muss ich jetzt tun?

Wenn das Testergebnis positiv ist, ist Ihr Kind ein bestätigter Corona-Fall. Informieren Sie bitte die Schule umgehend über das positive Testergebnis.

Ihr Kind ist jedenfalls 10 Tage in Heimquarantäne. Details zum weiteren Vorgehen erhalten Sie von der Gesundheitsbehörde, diese wird mit Ihnen direkt Kontakt aufnehmen.

Erwachsene und Geschwisterkinder im gleichen Haushalt sind in der Regel als enge Kontaktpersonen ebenfalls in Heimquarantäne.

Ist eine strikte Absonderung vom positiv getesteten Kind nicht möglich, dauert die Quarantäne für die Kontaktpersonen im selben Haushalt 14 Tage. Ist eine strikte Absonderung möglich, dauert die Absonderung bis 10 Tage nach dem letzten Kontakt zum positiv getesteten Kind.

Ein Test für Erwachsene und Geschwisterkinder, die im gleichen Haushalt leben, ist nur bei Auftreten von Symptomen wie Atemnot, Kurzatmigkeit, Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Geruchs-/Geschmacksverlust mit und ohne Fieber erforderlich. Wenden Sie sich bitte sofort an 1450.

Wird ein weiteres Familienmitglied innerhalb der 14 Tage positiv getestet, wird für diese Person die Heimquarantäne um 10 Tage verlängert. Für den Rest der Familie gibt es keine Neuberechnung bzw. Verlängerung der Quarantäne.

Beispiel:

Michi (6 Jahre) wird am 12.11. positiv getestet. Das bedeutet Quarantäne für Michi bis 22.11. (= 10 Tage). Für die Eltern und die Schwester Nora bedeutet dies 14 Tage Quarantäne, wenn eine strikte Absonderung von Michi nicht möglich ist. Nun erkrankt Nora und wird am 18.11. positiv getestet. Das bedeutet Quarantäne für Nora bis 28.11. (= 10 Tage nach Symptombeginn). Für Michi und die Eltern ändert sich nichts an der ursprünglichen Quarantänezeit, solange Michi bis zum Ende seiner Quarantäne symptomfrei ist und die Eltern selbst keine Symptome entwickeln.

Ein anderes Familienmitglied hat Symptome. Darf mein Kind dennoch in die Schule gehen?

Solange das Kind keine Symptome hat und noch kein positives Testergebnis für das Familienmitglied mit Symptomen vorliegt, darf das Kind weiter in die Schule gehen. Das gilt auch, wenn die Gesundheitsnummer 1450 bereits einen Test für das Familienmitglied mit Symptomen veranlasst hat.

Sollte das Kind auch Symptome entwickeln, darf es nicht mehr in die Schule gehen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an 1450.

Wenn ein positives Ergebnis für das Familienmitglied mit Symptomen vorliegt, ist das Kind in der Regel als enge Kontaktperson ebenfalls in Heimquarantäne.

Ist eine strikte Absonderung vom positiv getesteten Familienmitglied nicht möglich, dauert die Quarantäne für die Kontaktpersonen im selben Haushalt 14 Tage. Ist eine strikte Absonderung möglich, dauert die Absonderung bis 10 Tage nach dem letzten Kontakt zum positiv getesteten Familienmitglied.

Ein Test für das Kind ist nur bei Auftreten von Symptomen wie Atemnot, Kurzatmigkeit, Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Geruchs-/Geschmacksverlust mit und ohne Fieber erforderlich. Wenden Sie sich bitte sofort an 1450.

Was bedeutet es, wenn in der Schule meines Kindes ein Corona-Verdachtsfall auftritt?

Ein Kind mit Corona-Symptomen muss zu Hause bleiben oder sofort in der Schule isoliert und abgeholt werden. Gegebenenfalls wird ein Test eingeleitet.

  • Kontaktpersonen werden durch die Schule informiert
  • Enge Kontaktpersonen, also Kinder der gleichen Klasse können weiter unterrichtet bzw. betreut werden. Es soll aber keine Vermischung mit anderen Klassen geben.
  • Kontaktpersonen sollen auch zu Hause nicht zwingende Kontakte vermeiden, bis das Ergebnis vorliegt (z.B. nicht auf den Spielplatz/Sportplatz gehen, keine FreundInnen zum Spielen einladen/besuchen, keine Familien-/Geburtstagsfeiern besuchen). Möglich sind ein Spaziergang alleine oder mit den Eltern oder ein kurzer Einkauf mit Schutzmaske.
  • Ist das Ergebnis beim Verdachtsfall positiv, dann werden die engen Kontaktpersonen für 10 Tage nach dem letzten Kontakt zum infizierten Kind abgesondert (kein Verlassen der Wohnung!).
  • Analog dazu ist auch das Vorgehen, wenn eine Lehrerin oder ein Lehrer erkrankt ist. Kontaktpersonen unter den MitarbeiterInnen haben Schutzmaßnahmen (z.B. Mund-Nasen-Schutz) zu ergreifen.

Mehr Information: Vorgehensweise bei Verdachts- oder Erkrankungsfällen in Schulen (PDF)

Ein anderes Kind in der Klasse ist positiv. Darf mein Kind weiterhin in die Schule gehen?

Entscheidend ist das Alter beziehungsweise die Schulstufe des erkrankten Kindes:

  • Volksschule: Ihr Kind darf weiterhin seine Klasse besuchen, solange bei ihm keine Symptome auftauchen. Für die nächsten 10 Tage sind Kontakte zu Personen außerhalb der Familie zu vermeiden und Aktivitäten außerhalb von zu Hause wie der Besuch von Feiern oder (Sport-)Vereinen untersagt.
  • Mittelschule, Gymnasium oder höhere Schule: Ihr Kind darf die Schule für 10 Tage nach dem Letztkontakt mit dem erkrankten Kind oder auch Erwachsenen nicht besuchen. Kontakte zu Personen außerhalb der Familie sind zu vermeiden und Aktivitäten außerhalb von zu Hause wie der Besuch von Feiern oder (Sport-)Vereinen sind untersagt.
Mein Kind ist Kontaktperson zu einer positiv getesteten Person oder wurde selbst positiv getestet. Die Gesundheitsbehörde hat sich noch nicht bei mir gemeldet. Was mache ich?

Wenn Ihr Kind enge Kontaktperson zu einer positiv getesteten Person in der Schule ist, bekommen Sie einen Elternbrief der Gesundheitsbehörde mit wichtigen Informationen. Sie werden in diesem Fall nicht noch einmal kontaktiert.

Bei positivem Testergebnis Ihres Kindes nimmt in der Regel die Gesundheitsbehörde mit Ihnen Kontakt auf. Wenn nicht, schreiben Sie bitte eine E-Mail an covid@ma15.wien.gv.at.

Mein Kind ist Kontaktperson zu einer positiv getesteten Person. Darf es weiter in die Schule gehen?

Nein, Ihr Kind muss für 10 Tage ab dem Letztkontakt zur positiven Person in Heimquarantäne bleiben.

Sobald Ihr Kind Symptome zeigt, rufen Sie bitte bei der Gesundheitsnummer 1450 an oder suchen Sie bitte eine der Checkboxen in Wien auf.

Darf ich arbeiten gehen, wenn mein Kind Symptome hat?

Ja, solange Sie selbst keine Symptome haben und bei Ihrem Kind kein positives Testergebnis vorliegt.

Nein, sobald bei Ihrem Kind ein positives Testergebnis vorliegt. Sie gelten damit als enge Kontaktperson.

Wie funktioniert Distance Learning?

Das Verteilen von Lernmaterialien und Arbeitsblättern erfolgt – wo dies möglich ist – über die Lernplattform der Schule („virtuelle Klasse“). Zwischen Lehrpersonen und den Erziehungsberechtigten können virtuelle Sprechstunden als Videokonferenz abgewickelt werden.

Klären Sie mit Ihrer Schule die Kommunikationswege und wie die Unterrichtsmaterialien übermittelt werden.

Online-Materialien

Tipps für den Alltag

  • Stehen Sie wie gewohnt auf und wecken Sie auch Ihre Kinder wie gewohnt. Behalten Sie Ihre Alltagsroutinen bei (Duschen, Anziehen, Frühstücken etc.).
  • Versuchen Sie für Ihre Kinder einen separaten, ruhigen Arbeitsplatz zu schaffen, der für die gesamte Zeit zur Verfügung steht. Lern- und Spielräume sollten, wenn möglich, getrennt werden.
  • Versuchen Sie einen täglichen Ablauf zu Hause zu finden, den Sie gemeinsam mit Ihren Kindern festlegen. Struktur ist besonders wichtig für das Lernen zu Hause. Planen Sie auch Lernpausen ein.

Weitere Informationen: Tipps für Eltern mit Kindern bis 10 Jahre

Fragen zu Kindergärten

Was bedeutet der "Lockdown" für den Besuch von Kindergärten, Horten und anderen elementaren Bildungseinrichtungen?

Auch während des Lockdowns von 17.11. bis 6.12.2020 bleiben elementare Bildungseinrichtungen in Wien geöffnet.

Alle Familien, die Unterstützung benötigen, können ihre Kinder weiterhin in den Kindergarten, Hort, die Kindergruppe oder zur Tagesmutter bzw. zum Tagesvater bringen. Der Besuch ist nicht vom beruflichen Hintergrund der Eltern abhängig. Eine Bestätigung des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin ist nicht notwendig.

Kein Kind muss im Zeitraum des Lockdowns in den Kindergarten, Hort, die Kindergruppe oder zur Tagesmutter bzw. zum Tagesvater kommen. Es ist jedoch notwendig, dass Ihr Kind vom Besuch entschuldigt wird. Bitte nehmen Sie dazu mit der jeweiligen Bildungseinrichtung Kontakt auf.

Die Öffnungszeiten der Standorte können derzeit bedarfsorientiert angepasst werden. Bitte stimmen Sie sich bezüglich der benötigten Besuchszeiten direkt mit der Bildungseinrichtung ab.

Hort

Die Schulen haben für Kinder mit Betreuungsbedarf geöffnet. Ihr Kind kann ab der vertraglich mit Ihrer Trägerorganisation vereinbarten Uhrzeit in den Hort kommen. Eine Ganztagsbetreuung im Hort ist nur in Ferienzeiten möglich.

Kindergartenpflicht ausgesetzt

Während des Lockdowns wird die Kindergartenpflicht ausgesetzt. Für Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr gilt das Fernbleiben gemäß § 3 Abs. 3 Wiener Frühförderungsgesetz als gerechtfertigt (Vorliegen von außergewöhnlichen Ereignissen). Das bedeutet, dass Kinder im verpflichtenden letzten Kindergartenjahr vom Besuch entschuldigt werden können.

Kontakt

Wenden Sie sich bei Fragen zu städtischen und privaten Kindergärten, Horten, Kindergruppen, Tagesmüttern bzw. -vätern an die Wiener Kindergärten Corona-Hotline:

  • Telefon: +43 1 90 141
  • Erreichbar: Montag bis Freitag, jeweils von 7.30 bis 18 Uhr
Welche Regeln gelten für den Kindergarten-Besuch?

Bringen Sie Ihr Kind nicht in den Kindergarten, sobald Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie Anzeichen einer COVID-19-Erkrankung aufweisen.

Sobald ein Kind Anzeichen von Krankheit aufweist, darf es nicht in den Kindergarten kommen.

Jeder Standort regelt die Maßnahmen zur Sicherheit von Kindern, Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern individuell, je nach räumlichen und organisatorischen Möglichkeiten. Das betrifft zum Beispiel den Zutritt zum Kindergarten oder auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Weitere Informationen:

Wann darf mein Kind nicht in den Kindergarten? Darf mein Kind mit Schnupfen in den Kindergarten oder Hort gehen, wenn es ansonsten gesund wirkt?

Es gilt grundsätzlich, unabhängig von Corona, dass kranke Kinder nicht in den Kindergarten kommen dürfen. Der Schutz aller Kinder und MitarbeiterInnen ist besonders wichtig.

Eine mögliche Erkrankung eines Kindes sollte medizinisch abgeklärt werden. Wenn Ihr Kind mehrmals niest, einmal hustet oder eine leicht rinnende Nase ohne sonstige Symptome hat, müssen Sie das noch nicht abklären lassen.

Wenn Ihr Kind aber starke Beschwerden hat und dem Gruppengeschehen nicht folgen kann, was auch ein „normaler“ Schnupfen verursachen kann, soll sich das Kind zu Hause in Ruhe erholen.

Was mache ich, wenn mein Kind typische Corona-Symptome hat?

Typische Symptome sind Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit und plötzlicher Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinnes, für die es keine andere Erklärung gibt.

Wenn Ihr Kind mehrmals niest, einmal hustet oder eine leicht rinnende Nase ohne sonstige Symptome hat, müssen Sie das noch nicht abklären lassen.

Bei Auftreten der für Corona typischen Symptome, schicken Sie Ihr Kind bitte nicht in die Bildungseinrichtung, sondern melden Sie es dort wie gewohnt krank.

Rufen Sie bei der Gesundheitsnummer 1450 an. Im Gespräch werden die Symptome abgeklärt und es wird entschieden, ob ein Corona-Test durchgeführt werden soll.

1450 hat einen Corona-Test für mein Kind veranlasst. Was muss ich jetzt tun?

Informieren Sie die Leitung der elementaren Bildungseinrichtung darüber, dass Ihr Kind als Verdachtsfall gilt.

Wenn das Testergebnis negativ ist, darf Ihr Kind die Bildungseinrichtung wieder besuchen. Voraussetzung ist, dass es ihm gesundheitlich wieder besser geht und es auch keinen Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hat. Ausnahme: Ist der bestätigte Corona-Fall ein Kind aus der Kindergarten- bzw. Hortgruppe des Kindes, darf das Kind den Kindergarten bzw. Hort besuchen. Informieren Sie bitte die Bildungseinrichtung über das Testergebnis.

Wenn das Testergebnis positiv ist, ist Ihr Kind ein bestätigter Corona-Fall. Informieren Sie bitte die Bildungseinrichtung umgehend über das positive Testergebnis.

Ihr Kind muss jedenfalls 10 Tage in Heimquarantäne. Genauere Details zum weiteren Vorgehen erhalten Sie von der Gesundheitsbehörde.

Mein Kind hat Symptome und ein Test wurde veranlasst. Was muss ich für Geschwisterkinder im gleichen Haushalt beachten?

Wenn 1450 einen Test veranlasst hat, dürfen die Geschwisterkinder bis zum Vorliegen des Testergebnisses weiter in die Bildungseinrichtung gehen, solange sie selbst keine Symptome haben.

Sobald ein Geschwisterkind Symptome entwickelt, darf es nicht mehr in die Bildungseinrichtung gehen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an 1450.

Bei positivem Ergebnis für das Kind mit Symptomen müssen Geschwisterkinder in der Regel als Kontaktpersonen in Heimquarantäne.

Ist eine strikte Absonderung vom positiv getesteten Kind nicht möglich, dauert die Quarantäne für die Kontaktpersonen im selben Haushalt 14 Tage. Ist eine strikte Absonderung möglich, dauert die Absonderung bis 10 Tage nach dem letzten Kontakt zum positiv getesteten Kind.

Ein Test für Geschwisterkinder ist nur bei Auftreten von Symptomen wie Atemnot, Kurzatmigkeit, Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Geruchs-/Geschmacksverlust mit und ohne Fieber erforderlich. Wenden Sie sich bitte sofort an 1450.

Mein Kind ist positiv getestet. Was muss ich jetzt tun?

Wenn das Testergebnis positiv ist, ist Ihr Kind ein bestätigter Corona-Fall. Informieren Sie bitte die Bildungseinrichtung umgehend über das positive Testergebnis.

Ihr Kind ist jedenfalls 10 Tage in Heimquarantäne. Details zum weiteren Vorgehen erhalten Sie von der Gesundheitsbehörde, diese wird mit Ihnen direkt Kontakt aufnehmen.

Erwachsene und Geschwisterkinder im gleichen Haushalt sind in der Regel als enge Kontaktpersonen ebenfalls in Heimquarantäne.

Ist eine strikte Absonderung vom positiv getesteten Kind nicht möglich, dauert die Quarantäne für die Kontaktpersonen im selben Haushalt 14 Tage. Ist eine strikte Absonderung möglich, dauert die Absonderung bis 10 Tage nach dem letzten Kontakt zum positiv getesteten Kind.

Ein Test für Erwachsene und Geschwisterkinder, die im gleichen Haushalt leben, ist nur bei Auftreten von Symptomen wie Atemnot, Kurzatmigkeit, Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Geruchs-/Geschmacksverlust mit und ohne Fieber erforderlich. Wenden Sie sich bitte sofort an 1450.

Wird ein weiteres Familienmitglied innerhalb der 14 Tage positiv getestet, wird für diese Person die Heimquarantäne um 10 Tage verlängert. Für den Rest der Familie gibt es keine Neuberechnung bzw. Verlängerung der Quarantäne.

Beispiel:

Michi (3 Jahre) wird am 12.11. positiv getestet. Das bedeutet Quarantäne für Michi bis 22.11. (= 10 Tage). Für die Eltern und die Schwester Nora bedeutet dies 14 Tage Quarantäne, wenn eine strikte Absonderung von Michi nicht möglich ist. Nun erkrankt Nora und wird am 18.11. positiv getestet. Das bedeutet Quarantäne für Nora bis 28.11. (= 10 Tage nach Symptombeginn). Für Michi und die Eltern ändert sich nichts an der ursprünglichen Quarantänezeit, solange Michi bis zum Ende seiner Quarantäne symptomfrei ist und die Eltern selbst keine Symptome entwickeln.

Ein anderes Familienmitglied hat Symptome. Darf mein Kind dennoch in die Bildungsreinrichtung gehen?

Solange das Kind keine Symptome hat und noch kein positives Testergebnis für das Familienmitglied mit Symptomen vorliegt, darf das Kind weiter in die Bildungseinrichtung gehen. Das gilt auch, wenn die Gesundheitsnummer 1450 bereits einen Test für das Familienmitglied mit Symptomen veranlasst hat.

Sollte das Kind auch Symptome entwickeln, darf es nicht mehr in die Bildungseinrichtung gehen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an 1450.

Wenn ein positives Ergebnis für das Familienmitglied mit Symptomen vorliegt, ist das Kind in der Regel als enge Kontaktperson ebenfalls in Heimquarantäne.

Ist eine strikte Absonderung vom positiv getesteten Familienmitglied nicht möglich, dauert die Quarantäne für die Kontaktpersonen im selben Haushalt 14 Tage. Ist eine strikte Absonderung möglich, dauert die Absonderung bis 10 Tage nach dem letzten Kontakt zum positiv getesteten Familienmitglied.

Ein Test für das Kind ist nur bei Auftreten von Symptomen wie Atemnot, Kurzatmigkeit, Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Geruchs-/Geschmacksverlust mit und ohne Fieber erforderlich. Wenden Sie sich bitte sofort an 1450.

Was bedeutet es, wenn im Kindergarten, im Hort, in der Kindergruppe meines Kindes ein Corona-Verdachtsfall auftritt?

Ein Kind mit Corona-Symptomen muss zuhause bleiben oder sofort in der Einrichtung isoliert und abgeholt werden. Gegebenenfalls wird ein Test eingeleitet.

  • Kontaktpersonen werden durch die Bildungseinrichtung informiert.
  • Enge Kontaktpersonen, also Kinder der gleichen Gruppe, können weiter betreut werden. Es soll aber keine Vermischung mit anderen Gruppen geben.
  • Kontaktpersonen sollen auch zu Hause nicht zwingende Kontakte vermeiden, bis das Ergebnis vorliegt (z.B. nicht auf den Spielplatz/Sportplatz gehen, keine FreundInnen zum Spielen einladen/besuchen, keine Familien-/Geburtstagsfeiern besuchen). Möglich sind ein Spaziergang alleine oder mit den Eltern oder ein kurzer Einkauf mit Schutzmaske.
  • Ist das Ergebnis beim Verdachtsfall positiv, dann werden die engen Kontaktpersonen für 10 Tage nach dem letzten Kontakt zum infizierten Kind abgesondert (kein Verlassen der Wohnung!).
  • Analog dazu ist auch das Vorgehen, wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter erkrankt ist. Kontaktpersonen unter den MitarbeiterInnen haben Schutzmaßnahmen (z.B. Mund-Nasen-Schutz) zu ergreifen.
Ein anderes Kind im Kindergarten oder Hort (bis zum Ende der 4. Schulstufe) ist positiv. Darf mein Kind weiterhin in die Bildungseinrichtung gehen?

Ja, solange ihr Kind keine Symptome hat, darf es weiterhin seine Gruppe im Kindergarten bzw. Hort besuchen. Kontakte zu Personen außerhalb der Familien sollen für die nächsten 10 Tage vermieden werden. Aktivitäten außerhalb von zu Hause, wie Besuch von (Sport-)Vereinen oder der Besuch von Feiern, dürfen für die nächsten 10 Tage nicht wahrgenommen werden.

Nach Ablauf der 10 Tage kann der Kontakt zu anderen Personen, außerhalb der Bildungseinrichtung bzw. des Haushalts, mit der nötigen Umsicht wieder stattfinden. Voraussetzung dafür ist, dass keine Symptome, wie Atemnot, Kurzatmigkeit, Husten, Halsschmerzen, Heiserkeit, Geschmacks- oder Geruchsverlust mit und ohne Fieber aufgetreten sind.

Mein Kind ist Kontaktperson zu einer positiv getesteten Person oder wurde selbst positiv getestet. Die Gesundheitsbehörde hat sich noch nicht bei mir gemeldet. Was mache ich?

Wenn Ihr Kind engen Kontakt zu einer positiv getesteten Person in der Bildungseinrichtung hatte, bekommen Sie einen Elternbrief der Gesundheitsbehörde mit wichtigen Informationen. Sie werden in diesem Fall nicht noch einmal kontaktiert.

Bei positivem Testergebnis Ihres Kindes nimmt in der Regel die Gesundheitsbehörde mit Ihnen Kontakt auf. Wenn nicht, schreiben Sie bitte eine E-Mail an covid@ma15.wien.gv.at.

Mein Kind ist Kontaktperson zu einer positiv getesteten Person. Darf es weiter in den Hort gehen?

Nein, Ihr Kind muss für 10 Tage ab dem Letztkontakt zur positiven Person in Heimquarantäne bleiben.

Sobald Ihr Kind Symptome zeigt, rufen Sie bitte bei der Gesundheitsnummer 1450 an oder suchen Sie bitte eine der Checkboxen in Wien auf.

Darf ich arbeiten gehen, wenn mein Kind Symptome hat?

Ja, solange Sie selbst keine Symptome haben und bei Ihrem Kind kein positives Testergebnis vorliegt.

Nein, sobald bei Ihrem Kind ein positives Testergebnis vorliegt. Sie gelten damit als enge Kontaktperson.

Coronavirus – Einfach erklärt

Was ist ein Virus?

Ein Virus ist ein Erreger, der Tiere und Menschen krank machen kann. Er ist winzig klein und kann mit dem bloßen Auge nicht gesehen werden. Beim Niesen oder Husten kann er von einem Menschen auf den anderen weitergegeben werden. Von manchen Viren bekommt man einen Schnupfen. Beim Corona-Virus bekommt man zum Beispiel hohes Fieber und Husten.

Was du tun solltest:

Am Besten regelmäßig die Hände waschen! Und zwar gründlich für mindestens 20 Sekunden. Das ist so lange wie zwei Mal „Happy Birthday“ zu summen. Wenn du niesen oder husten musst, mach das bitte in deine Armbeuge oder in ein Taschentuch. Wirf das Taschentuch aber gleich in einen Mistkübel.

Was du lassen solltest:

Beim Begrüßen solltest du auf Umarmungen, Bussis, Händeschütteln und High-Fives verzichten. Wenn du krank bist, solltest du nicht in die Schule oder in den Kindergarten gehen. Auch wenn du dich anstecken würdest: Für Kinder ist die Krankheit meist harmlos.