Unterstützung für Kulturschaffende

Unterstützung für Kulturschaffende

 

 Vorgezogene Ratenzahlungen seitens der Stadt werden ermöglicht

Zahlreiche Kulturbetriebe in Wien erhalten eine Jahresförderung. Diese Jahresförderungen bleiben selbstverständlich auch bei reduziertem oder stillgelegtem Betrieb aufrecht. Damit wird den geförderten Institutionen und Vereinen ermöglicht, bereits getroffene Vereinbarungen mit KünstlerInnen  einzuhalten und Gagen auszuzahlen.

Die meisten Betriebe sind jedoch nicht nur von der öffentlichen Hand abhängig, sondern auch von Eigenmitteln, die aus Ticketverkäufen generiert werden. Um eine drohende Illiquidität zu verhindern, können Raten seitens der Stadt für bereits genehmigte Förderungen vorgezogen werden. 

Umgang mit Subventionen in Zeiten der Corona-Krise

Die Kulturabteilung (MA 7) kann von Rückforderungen bereits zugesagter bzw. ausbezahlter Subventionen Abstand nehmen, wenn die notwendigen Dokumentationen und Abrechnungen vorgelegt werden. Kulturschaffende sind daher aufgefordert, bei kurzfristig notwendig gewordenen Absagen Aufzeichnungen zu führen und diese fristgerecht bereitzuhalten. Zudem werden die  Kosten für ausgefallene Veranstaltungen, Betriebe oder Projekte erhoben. Sobald diese vorliegen, wird die Stadt gemeinsam mit dem Bund Maßnahmen überlegen.

Einhaltung von Fördervereinbarungen

Die Kulturabteilung arbeitet auf Hochdruck daran, dass das Förderwesen aufrechterhalten wird und Förderungen trotz schwieriger Bedingungen ausbezahlt werden können. In der Stadt gibt es unterschiedliche Modelle von Förderungen – von Konzept-, Einzel- und Gesamtförderungen über Ankäufe bis hin zu Stipendien und Zuschüssen. Jedes dieser Modelle muss für eine Förderung individuell geprüft werden – auch in Zeiten reduzierter Services.

Präsentationmöglichkeit im Rabenhof

In Kooperation zwischen Rabenhof, W24 und Stadt Wien Kultur wird derzeit eine Präsentationsmöglichkeit im Rabenhof eingerichtet, die von Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten bespielt wird. Koordiniert wird das Programm von Thomas Gratzer, Direktor des Rabenhofs; ihm zur Seite steht ein Team aus Kulturschaffenden, das für die Auswahl der Acts verantwortlich ist. Das  Programm kann von zu Hause auf den Bildschirmen verfolgt werden.  

Eine Situation, von der alle Beteiligten profitieren: Damit erhalten Künstlerinnen und Künstler Auftrittsmöglichkeiten und auch ein Honorar. Ein disloziertes Publikum muss trotz coronabedingten Sperren und Einschränkungen nicht auf aktuelle Kunst- und Kulturangebote verzichten.

Informationen für Kulturschaffende auf wien.gv.at

https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/

https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/foerderungen/

Von der aktuellen Situation sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien Kultur betroffen. Sie wurden auf Homeoffice-Betrieb umgestellt und stehen bis auf weiteres telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Jurysitzungen finden in den nächsten Wochen nicht statt. Es kann somit bei unterschiedlichen Anliegen zu Verzögerungen kommen.