Wien will strengere Maskenpflicht

Wien will strengere Maskenpflicht

Wien setzt im Kampf gegen die Ausbreitung von Corona und den österreichweit steigenden Covid-19-Fallzahlen auf eine erweiterte Maskenpflicht und Teststrategie um auch Personen ohne Symptome zu finden und so Infektionsketten zu unterbrechen.

Zudem sollen  neue Richtlinen für Sozialräume in Betrieben gelten.  Vorgehen will man auch gegen „geschlossene Veranstaltungen“ in der Gastronomie, die geltende Regeln aushebeln.

Corona-Checks in Spitälern, Masken an der Bar, Aus für „geschlossene Gesellschaften“

Wien hält die Zugangskontrollen und die routinemäßigen Tests vor der Aufnahme für Spitäler und Pflegehäuser aufrecht – zum Schutz von Risikogruppen wie älteren Personen oder Menschen mit Vorerkrankungen.

Außerdem empfiehlt Wien das Tragen von Mund –Nasen-Schutz im gesamten Handel und in der Gastronomie am Weg zu Tisch oder an der Bar. Auch auf Märkten kehrt eine Maskenpflicht zurück.

Um „Cluster“ an Arbeitsstätten zu verhindern, will die Stadt gemeinsam mit den Sozialpartnern neue „Spielregeln“ und mehr Sensibilisierung  in Sozialräumen von Arbeitsstätten anregen. Der Hintergrund: Die meisten „Cluster“ sind in Familien, unter Reiserückkehrerinnen und Rückkehrer die das Virus aus dem Urlaub in den Bundesländern oder dem Ausland mitbringen und an Arbeitsplätzen.

Ebenfalls strenger vorgehen will die Stadt gegen die Umgehung der Regeln durch „geschlossene Veranstaltungen“ in Gastronomiebetrieben. Familienfeiern wie Hochzeiten oder Geburtstage sowie andere Zusammenkünfte in privaten Räumlichkeiten sollen weiterhin möglich sein.

Die Maßnahmen der Stadt bleiben bislang eine Empfehlung. Die Setzung regionaler Maßnahmen ist aktuell nur rechtlich eingeschränkt möglich.