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Informationen für Unternehmen und Beschäftigte

Um eine Notlage der Wiener Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der schwierigen Situation durch das Coronavirus zu vermeiden, hilft die Stadt gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Wien  stellt aktuell folgende Mittel bereit:

  • 10 Mio. Euro Bürgschaften zur Liquiditätsstärkung für Wiener kleine und mittlere Unternehmen(KMUs)
  • 6 Mio. Euro für KMUs zur Einrichtung von Home-Offices
  • 3 Mio. Euro Mittelaufstockung des waff für Arbeitsstiftungen

Überbrückungskredite für kleine und mittlere Unternehmen

Im Rahmen einer Unterstützungsaktion für kleinere und mittlere Unternehmen in Wien wird die WKBG (Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank) zusätzliche Bürgschaften von bis zu 80 Prozent gegenüber Kreditinstituten für Überbrückungskredite (Betriebsmittelfinanzierungen) übernehmen. Die Einreichungen zu einer Bürgschaftsübernahme erfolgt bei der jeweiligen Hausbank (Antragsformular und Produktübersicht auf www.wkbg.at).

In dieser neu entwickelten Bürgschaftsaktion der WKBG werden gemeinsam von der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Wien in Summe 10 Mio. Euro an Bürgschaftsvolumen zusätzlich zur Verfügung gestellt (5 Mio. Euro von der Stadt Wien, 5 Mio. Euro von der WKW), für rasche und unbürokratische Überbrückungskredite für die Wiener Wirtschaft:

  • Einfache Anträge, rasche Bearbeitung
  • Haftungsumfang: bis zu 80 Prozent
  • Für Kredite von mind. 5.000 bis max. 500.000 Euro bei den Hausbanken

Damit kann ein Kreditvolumen von insgesamt mehr als 12 Millionen Euro gehebelt werden. Die Bearbeitungs- und Provisionskosten für die WKBG-Haftung übernehmen ebenfalls die Stadt Wien und die WKW.

6 Millionen für die Einrichtung von Home-Offices

Die Wirtschaftsagentur Wien unterstützt KMUs bei der Einrichtung von Home-Offices. Gefördert wird die erforderliche Hardware, Software, Schnittstellen zur Unternehmens–IT-Infrastruktur sowie Beratungsleistungen.

Die Förderquote beträgt 75 Prozent, die maximale Fördersumme pro Unternehmen 10.000 Euro. Die Förderung kann rückwirkend ab dem 1. März 2020 ab sofort bei der Wirtschaftsagentur Wien beantragt werden.

Detailinformationen  unter www.wirtschaftsagentur.at

waff stockt Mittel für Arbeitsstiftungen auf

Vermehrt stehen Wiener Unternehmen derzeit vor der akuten Notwendigkeit, vorübergehend personelle Überkapazitäten zu bewältigen. Der waff (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) und das Arbeitsmarktservice Wien (AMS) bieten Wiener Unternehmen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten an: von der Einrichtung einer Arbeitsstiftung bei Personalabbau bis zur Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen von Weiterbildungskarenzen oder Kurzarbeit.

Der Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds sucht gemeinsam und in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice Wien (AMS) nach geeigneten Instrumenten, auf welche sich das einzelne Unternehmen mit den betrieblichen Sozialpartnern verständigen könnte. Sollte es trotz aller gemeinsamen Anstrengungen dennoch zu einer Insolvenz kommen, steht die Stadt Wien über den waff mit dem Instrument der „Arbeitsstiftungen“ bereit:

  • Zusätzliche akute Mittelzuführung von 3 Mio. Euro
  • Für die Höherfinanzierung von Arbeitsstiftungen
  • Zur finanziellen Absicherung mit Stiftungsarbeitslosengeld während der Stiftungsteilnahme und Ausbildungszuschüssen
  • Berufsorientierung
  • Aus- und Weiterbildung
  • Begleitung bei der Jobsuche

Wirtschaftskammer: Informationen für Unternehmen: wko.at/coronavirus

Auch die Wirtschaftskammer Wien informiert die Wiener Unternehmen laufend über die Maßnahmen und Entwicklungen. Über die Internetseite www.wko.at/coronavirus bieten die Wirtschaftskammern unter anderem aktuelle Informationen, Leitfäden, FAQ zu den wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona, einen Chat-Bot und die Coronavirus-Hotline 0590900-4352.